Lösungen für intelligente Energienetze

Sichere Energieversorgung durch hochverfügbare Verteilnetze

Zukünftig werden in allen Spannungsbereichen (Hochspannung, Mittelspannung, Niederspannung) die Strukturen für die Energieerzeugung, Energieübertragung, Energieverteilung bis hin zum Energieverbrauch komplexer und flexibler sein als heute. Neue Themen wie Smart Grid, Smart Metering und Smart Home erfordern innovative Lösungen. Auch der steigende Anteil dezentraler, erneuerbarer Energien in Kombination mit zentralen Kraftwerken sowie Energiespeichern und intelligenten Technologien benötigt ein zuverlässiges, abgestimmtes Gesamtsystem. Ein so vernetzter Energiemarkt wird mit dem Begriff Smart Energy zusammengefasst.

Durch die steigende Komplexität in der Energielandschaft nimmt auch die Wahrscheinlichkeit von Schäden an elektronischen Einrichtungen – verursacht durch Blitzbeeinflussungen und Überspannungen oder durch elektromagnetische Beeinflussung – stark zu. Dies sind Folgen der breiten Einführung elektronischer Geräte und Systeme, der abnehmenden Signalpegel und damit zunehmenden Empfindlichkeit sowie der fortschreitenden, großflächigen Vernetzung.

DEHN schützt intelligente Energienetze | Broschüre DS 243 | 1.8 MB

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Anlagen der Energieerzeugung und -verteilung

Energienetz der Zukunft

Während die traditionelle Energielandschaft durch zentrale Energieerzeugung, unidirektionalen Energiefluss und Lastabhängigkeit geprägt ist, steht der zukünftige Netzbetrieb vor neuen Herausforderungen:

  • multidirektionaler Energiefluss
  • volatile und dezentrale Energieerzeugung
  • steigender Anteil an Elektronikkomponenten für die intelligente Fernwirk-, Informations- und Kommunikationstechnik   

Betroffen sind vor allem die Verteilnetze, die den Ökostrom aus Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen aufnehmen und in alle Richtungen transportieren.

Lösungen für den Überspannungsschutz, Blitzschutz und Arbeitsschutz aus einer Hand

Zerstörungen an elektrischen und elektronischen Geräten und Systemen hinterlassen oft nur wenig spektakuläre Spuren. Häufig sind sie jedoch mit Betriebsunterbrechungen verbunden. Die Folgeschäden sind teilweise wesentlich höher als die eigentlichen Hardwareschäden.

Um eine hohe Anlagenverfügbarkeit und die damit verbundene Versorgungssicherheit zu erreichen, ist ein umfassendes Schutzkonzept erforderlich. Dieses muss den Blitzschutz und den Überspannungsschutz für die Energietechnik sowie den Überspannungsschutz für die Daten- und Informationstechnik gleichermaßen berücksichtigen. Letztlich kann man nur so den Anforderungen hinsichtlich einer sicheren, stabilen Energieversorgung gerecht werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Schutz der Personen, die beispielsweise an Trafostationen arbeiten: Sie müssen durch eine persönliche Schutzausrüstung geschützt werden. Außerdem können Störlichtbogenschutzsysteme zum Einsatz kommen.