Bahnerdung - DEHN schützt die Bahninfrastruktur
DEHN Bahnerdung

Personen schützen - Bahnbetrieb sichern

Die Bahnerdung umfasst das Gesamtsystem Erdung für alle baulichen Komponenten der Bahninfrastruktur.

Dabei gilt der Hauptzweck dem Schutz von Personen im Bahnumfeld und der Sicherung eines zuverlässigen Bahnbetriebes.

 

Bei DEHN finden Sie alle Komponenten aus einer Hand.
Von der spezifischen Bahnerdung über die Gebäudeerdung bis hin zu Produkten für die Arbeitssicherheit.

Lassen Sie sich beraten

Beim Thema Bahnerdung bestehen viele Abhängigkeiten und Vorschriften, die beachtet werden müssen. Darüber hinaus sind bei jedem Bauvorhaben die objektspezifischen Bedingungen und Forderungen des Bauherrn zu berücksichtigen.

Hier finden Sie Ihren persönlichen Ansprechpartner - Lassen Sie sich beraten.

Bahnerdung - Komplettes Portfolio für den Ingenieurbau

Ingenieurbau

DEHN unterstützt Errichter und Zulieferer der Bahn-Infrastruktur

Blitzschutzbau

DEHN Bahnerdung - Komplettes Portfolio für den Betonfertigteilbau

Betonfertigteilbau

DEHN Bahnerdung - Ihre Vorteile

Nutzen Sie die Synergieeffekte durch nur einen Lieferanten für Materialien zur

  • Bahnerdung gem. RIL 997.02  und
  • zum allgemeinen Blitzschutzbau (Blitzschutz-Erdung).


„Alles aus einer Hand“, das heißt für Sie, hier bekommen Sie Material für die Bahnerdung (entsprechend RIL 997.02) sowie Erdungsfestpunkte, Blitzschutzmaterialien und Produkte für den Potentialausgleich.
Auch wenn Sie Überspannungsschutz oder Schutzkleidung und -komponenten im Bereich Arbeitsschutz brauchen, sind Sie bei DEHN an der richtigen Adresse.

Ein deutlicher Vorteil, wenn es darum geht, die Abläufe im Einkauf zu optimieren.

Darum ist Bahnerdung notwendig

Die Bahnerdung schützt Personen und Betriebsmittel im Bahnumfeld. Sie ist notwendig, um im Schadensfall, z.B. bei einem Fahrdrahtriss, eine Spannungsübertragung auf Personen am Bahnsteig oder Betriebsmittel zu verhindern.

Die Bahnerdung bezeichnet eine stromfeste Verbindung zwischen allen leitfähigen Komponenten, der Rückleitung und der gesamten Erdung am Unterwerk. Diese Verbindung muss kurzschlussstromfest sein, da Betriebsstromanteile und im Fehlerfall auch Kurzschlussströme darüber geführt werden.

Durch die Bahnerdung wird eine dauerhafte Verbindung mit der Rückleitung (Fahrschiene oder Rückleiter) hergestellt, zusätzlich wird das Schienenpotential dadurch gesenkt.
Eine direkte Verbindung mit der Rückleitung ist jedoch nur bei Wechselstrombahnen zulässig. Bei Gleichstrombahnen muss wegen der Gefährdung durch Streuströme eine indirekte Verbindung mittels Spannungsbegrenzungseinrichtung erfolgen.

Die Bahnerdung ist also grundsätzlich bei Gleisanlagen im Oberleitungs- und Stromabnehmerbereich (Rissbereich) notwendig.

In Deutschland ist DIN EN 50122-1 eine wichtige Norm für Bahnerdungskonzepte. Vorgaben aus dieser europäischen Norm sind im Regelwerk „Bahn-Richtlinie RIL 997, Untergruppe 02“ mit dem Titel „Rückstromführung, Bahnerdung und Potentialausgleich“ zu finden.

Was muss geerdet werden?

Primär müssen folgende Komponenten, Systeme und Anlagen geerdet werden:

 

  • Oberleitungsmasten
  • Gleise
  • Stahl- und Stahlbetonbrücken über Gleisen
  • Tunnelanlagen
  • Leitfähige Komponenten auf und über Bahnsteigen
  • Schallschutzwände
  • Leitfähige Zäune (z.B. Maschendraht)
  • Erdungsanlagen für die Energietechnik, LST- und Telekommunikationsanlagen

Welche Materialien und Querschnitte sind geeignet?

Bahnerdungskomponenten müssen den Nachweis der Kurzschlussfestigkeit erbringen, bevor sie die Freigabe der DB AG erlangen. Das geht aus der Richtlinie RIL 997.0205A01 „Elektrotechnische Anforderungen und Prüfbedingungen von Verbindungen“ hervor.

Die Prüfparameter sind

Ik’’ ≤ 25 kA: Prüfstrom 25 kA, Dauer 100 ms
Ik’’ > 25 kA: Prüfstrom 40 kA, Dauer 100 ms

Bahnerdung - Produktkategorien

DEHN Erdungsbrücken

Innere, nicht sichtbare Verbindung

Die im Beton vergossenen Erdungsbrücken sind für Erdung, Rückstromführung und Potentialausgleich vorgesehen. Sie dienen der Verbindung von innerer und äußerer Erdung.

Das Schnittstellenelement zur äußeren, sichtbaren Erdung bildet eine Anschlussplatte – diese sorgt für eine ideale Kontaktierung mit den Erdungsverbindern.

Die Anbindung zur inneren, später nicht mehr sichtbaren Erdung wird über eine stahl-verkupferte Hülse mittels einer definierten Schweißverbindung sichergestellt.

DEHN Erdungsverbinder

Äußere, sichtbare Erdung

Erdungsverbinder werden an einbetonierte Erdungsbrücken geschraubt. Sie führen die nicht sichtbare, innere Bahnerdung fort. Für Inspektionszwecke muss die Schraubverbindung nach Fertigstellung jederzeit von außen zugänglich sein. Hier ist Stahl das Material der Wahl. Nicht zuletzt auch, um Schäden durch Diebstahl zu vermeiden, was bei Kupfer-Bauteilen leider häufig vorkommt.

 

Gut zu wissen:
Auch Produkte für die Großrohrerdung - also für teils sichtbare, teils unsichtbare Verbindungen - finden Sie im DEHN Portfolio für die Bahnerdung.

Produktportfolio

DEHN Bahnerdung A - D BEB 4-Flex B - D BEB 29-NF C - D BEB 26 D - D BEB 1 E - D BEB 11 F - D BEB 40 G - D BEB 0-x
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