Bahnerdungsbrücken übernehmen eine Schlüsselrolle für den sicheren Betrieb von elektrifizierten Bahnstrecken: Sie stellen die Verbindung zwischen der im Beton liegenden, inneren und der äußeren Erdung her und ermöglichen so eine durchgängige Rückstromführung sowie den Potentialausgleich entlang der gesamten Bahntrasse und entsprechen der DB-Richtlinie zur Rückstromführung, Bahnerdung und zum Potentialausgleich Ril 997.02.
Mit einer Produktinnovation entwickelt DEHN dieses System nun weiter: Ein neuer Anschlusskopf aus Edelstahl verbessert die Funktionalität der Bahnerdungsbrücken und adressiert zentrale Anforderungen an elektrische Verbindung, Korrosionsschutz und Einbausicherheit. Im Fokus steht dabei die Zuverlässigkeit der elektrischen Kontaktierung. Durch eine optimierte Stromübertragung zwischen Anschlusskopf und Leiter wird eine dauerhafte Verbindung erreicht.
Gleichzeitig sorgt der Werkstoff Edelstahl für eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Korrosion und mechanischer Belastung. Zudem ist die Anschlussplatte von ursprünglich 50 mm auf jetzt 80 mm vergrößert. Dieses neue Format erlaubt mehr Einbaumöglichkeiten und bietet durch die große Auflagefläche zusätzliche Sicherheit beim Betonieren vor dem Lösen der Schalung.
Für Planer, Bauunternehmen und Betreiber ergeben sich daraus klare Vorteile: Die optimierte Stromübertragung sorgt für eine dauerhaft zuverlässige elektrische Verbindung und unterstützt die sichere Ableitung von Strömen im Betriebs- und Fehlerfall. Gleichzeitig gewährleistet der Einsatz von Edelstahl eine hohe Korrosionsbeständigkeit und trägt zu einer langen Lebensdauer der Verbindung bei. Ein integrierter Verdreh- und Ausziehschutz verhindert zudem, dass sich die Erdungsbuchse beim Ausschalen verdreht oder herausgezogen wird. Während der Bauphase schützt eine Abdeckung mit Dichtungsring die Verbindung zuverlässig vor äußeren Einflüssen und trägt dazu bei, die Qualität der Installation langfristig sicherzustellen.
Der neue Anschlusskopf ist damit ein integraler Bestandteil moderner Bahnerdungsbrücken und fügt sich nahtlos in bestehende Systeme ein. Er unterstützt eine normgerechte, durchgängige Verbindung aller leitfähigen Komponenten im Umfeld von Bahnstrecken und trägt so zu einem dauerhaft sicheren und wirtschaftlichen Betrieb bei.
