Verfahren zur Verbesserung und Konstanthaltung des Erdausbreitungswiderstandes
Der hochquellfähige und pulverförmige Spezialton hat die Eigenschaft im hohen Maße Wasser zu binden und stellt damit eine leitfähige Umhüllung des Erders dar, die den Erdausbreitungswiderstand positiv beeinflusst.
Details
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Das Prinzip des DEHNIT-Erdungsverfahrens besteht darin, das feinkörnige DEHNIT mit Wasser Sand zu binden und den Erder damit zu umgeben. Diese Umhüllung ist leitfähig und stellt somit eine Vergrößerung der Erderoberfläche dar. Gegenüber dem geläufigen Erdungsverfahren ohne Umhüllung bietet das DEHNIT-Verfahren drei entscheidende Vorteile: – Auch bei schlechter spezifischer Bodenleitfähigkeit kann ein niedriger Erdungswiderstand erreicht werden. – Im Vergleich zu Erdungsverfahren ohne Umhüllung werden Erdungswiderstände erreicht, die bei einem gleichem Erdermaterialaufwand um ca. 50 % tiefer liegen (Erdermaterialersparnis!). – Es werden Erdungswiderstände geschaffen, die von Temperatur- und Witterungsschwankungen weitestgehend unabhängig und über Jahre hinaus konstant sind (siehe Bild 1).
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Verarbeitungshinweis: Für 1 m3 DEHNIT-Füllung wird ca. 67 kg DEHNIT benötigt. 1. Verfahren für Oberflächenerdungen 1.1 Erdleitungsgraben (ca. 0,6 ... 0,8 m tief) ausheben. 1.2 Mischen des DEHNITs (z. B. mit einer Mörtelmaschine), wobei folgendes Mischungsverhältnis einzuhalten ist: 5 Teile Sand 1 Teil DEHNIT 1/2 Teil Wasser Bei der Mischung ist darauf zu achten, dass die nachstehende Reihenfolge eingehalten wird, da sonst mit starker Klumpenbildung zu rechnen ist: DEHNIT – Sand – Wasser 1.3 Diese Mischung ist in den Erdleitungsgraben einzufüllen, bis eine ca. 5 cm starke Schicht entstanden ist. 1.4 Die Erdleitung wird gerade ausgerichtet und direkt auf dieser DEHNIT-Schicht verlegt. 1.5 Nochmals eine DEHNIT-Schicht von ca. 5 cm einfüllen, so dass die Erdleitung allseitig umschlossen ist. 1.6 Die Füllung ist per Fuß oder auch maschinell festzustampfen. 1.7 Erdaushub wieder einfüllen. 1.8 Erste Widerstandsmessung der Erdungsanlage durchführen.
Verarbeitungshinweis: Nach diesem Verfahren ist in der Praxis mit einem Verbrauch von 2 kg DEHNIT je laufendem Meter Erdleitungsgraben zu rechnen. 2. Verfahren für Tiefenerdungen 2.1 Entsprechend der Länge des Erders ist ein Loch zu bohren, wobei der Durchmesser dieses Loches mindestens 10 cm größer als der Durchmesser (d) oder die äußeren Abmessungen des Erders sein muss. 2.2 Mischen des DEHNITs entsprechend Punkt 1.2 2.3 Erder mittig in das vorgebohrte Loch stellen und das DEHNIT in den freien Raum einfüllen. In Abständen von 0,5 m Einfüllhöhe stampfen. Das oberste Stück (bis ca. 0,5 m unter der Erdoberfläche) ist wieder mit Naturboden aufzufüllen. 2.4 Erste Widerstandsmessung der Erdungsanlage durchführen. Nach diesem Verfahren ist in der Praxis mit einem Verbrauch von 0,84 kg DEHNIT je m Tiefe des Erders (d = 20 mm) zu rechnen. Der endgültige Erdungswiderstand stellt sich nach ca. 3 – 4 Monaten ein. Dieser beträgt das 1/2 – 1/3 des Wertes, der gleich nach dem Einfüllen des DEHNITs gemessen wurde. Nach dieser Zeit weist die DEHNIT-Erdungsanlage einen Erdungswiderstand auf, der ca. 50 % tiefer liegt als derjenige, der mit einer geläufigen Erdungsmethode ohne Umhüllung erreichbar gewesen wäre. Dieser Widerstandswert bleibt dann über Jahre hinaus konstant.
DEHNIT-Erdungsverfahren zur Verbesserung und Konstanthaltung des
Erdausbreitungswiderstandes
Der hochquellfähige und pulverförmige Spezialton hat die
Eigenschaft in hohem Maße Wasser zu binden und stellt
damit eine leitfähige Umhüllung des Erders dar, die den
Erdausbreitungswiderstand positiv beeinflusst.
DEHNIT ist ein hochquellfähiger Spezialton mit der
Eigenschaft in hohem Maße Wasser zu binden.