Praxislösungen

Potentialausgleich und Erdung der Antennenanlage bei Gebäuden ohne Äußeren Blitzschutz
nach DIN EN 600728-11 (VDE 0855-1):2011-06

Für alle Antennenanlagen besteht die Forderung nach Potentialausgleich im Kabelnetz und Erdung des Antennenstandrohres. Kommt es zu einem Blitzeinschlag in den Antennenmast sind Blitzstromüberschläge nicht zu vermeiden. Nur durch eine isoliert angebrachte Fangstange, kann in Verbindung mit einem anwendungsoptimierten Kombi-Ableiter wirksam vor gefährlichen Blitzstromüberschlägen geschützt werden.


Wegfall des Wasserrohrnetzes als Erder

Die Zunahme elektrisch nicht leitender Werkstoffe (Kunststoffe) in Wasserrohrnetzen führt dazu, dass die Verwendung als Erder nicht länger möglich ist (DIN VDE 0190:1986-05).


Vorteile integrierter Vorsicherungen im Überspannungsschutz

Um die Anforderungen aus der Produktnorm und der Installationsnorm für Überspannungsschutzeinrichtungen erfüllen zu können, werden Überspannungsableiter mit externen Vorsicherungen versehen. Neben dem Platzbedarf für die Sicherungen entsteht auch ein erhöhter Verdrahtungsaufwand. Die Gerätefamilie DEHNguard ... CI, bei der die Vorsicherung bereits im Schutzmodul des Überspannungsableiters integriert ist, bietet in dieser Hinsicht diverse Vorteile.


Verwendung geeigneter Metallstrukturen

Als Anschlussmöglichkeit für Überspannungsschutzgeräte Typ 1 und Typ 2


Kameraanlagen

Die Notwendigkeit von Überspannungs-Schutzmaßnahmen direkt vor Kameraanlagen entscheidet sich nach der Frage, ob ein Ausfall der Kamera infolge von Überspannungen akzeptierbar ist oder nicht.


Überspannungs-Schutzeinrichtungen Typ 1 und 2 im Niederspannungsnetz

Prinzipiell gilt es auszuschließen, dass bei einem Stoßstrom (Blitzstoßstrom 10/350 μs, Ableitstoßstrom 8/20 μs oder Netzfolgestrom z. B. 50 Hz) über die Anschlussleiter bis zum Blitz- bzw. Überspannungs-Ableiter hin, weder Anschlussleiter noch der Blitz- bzw. Überspannungs-Ableiter eine Gefährdung für die Anlage darstellt.


Blitzschutz aus der Sicht des Ex-Schutzes

Im Teil 3, Beiblatt 2 der Normenreihe DIN EN 62305 wird das Errichten von Blitzschutzsystemen für Anlagen mit explosionsgefährdeten Bereichen beschrieben. Ein Blitzschutzsystem (LPS II) der Schutzklasse II entspricht den normalen Anforderungen für explosionsgefährdete Bereiche. Die Anforderungen beruhen auf den in der Praxis bewährten Ausführungen von Blitzschutzsystemen in explosionsgefährdeten Bereichen. Abweichend davon kann die im Teil 2 beschriebene Risikoanalyse jedoch eine abweichende Schutzklasse und zusätzliche Maßnahmen zur Reduzierung des Gesamtrisikos fordern. ...


Auslegung von Erdungsanlagen

Um den Blitzstrom in die Erde einzuleiten und hohe Spannungsgefälle zu reduzieren sind Form und Abmessung der Erdungsanlage die wichtigsten Kriterien. In DIN EN 62305-3
(DIN VDE 0185-305-3):2006-10 wird neben Form und Abmessung auch der Ausbreitungswiderstand der Erdungsanlage bewertet. Durch regelmäßige Prüfungen werden sicherheitsrelevante Veränderungen an der Erdungsanlage frühzeitig erkannt. ...


Korrosion an Erdungsanlagen

Die Auswahl nicht zugelassener Erderwerkstoffe oder Werkstoff-Kombinationen können die Wirkung von Blitzschutzsystemen stark reduzieren oder innerhalb weniger Jahre komplett aufheben. Durch Korrosion werden Fangeinrichtung und Ableitungen sowie deren Verbindungsbauteile zerstört. Auch Einführungen von Ableitungen ins Erdreich oder in Betonfundamente sind Schwachstellen mit erhöhter Korrosionsgefahr. ...


LSA-Anschlusstechnik - Blitzstromtragfähig?

Elektrische und elektronische Systeme in Form von Gebäudemanagement-, Telekommunikations-, Steuerungs- und vor allem Sicherheitssystemen halten mit sehr hohen Wachstumsraten Einzug in nahezu alle Bereiche von Wohn- und Zweckbauten. Die Anforderungen, sowie der Anspruch auf Verfügbarkeit, die an derartige Systeme gestellt werden, sind sehr hoch.
Der Schutz dieser elektrischen und elektronischen Systeme in baulichen Anlagen gegen Überspannungen beruht auf dem Prinzip des Blitz-Schutzzonen-Konzeptes. ...